AKT MIT BARKE

Werkzyklus

„AKT MIT BARKE» ist ein Werkzyklus, der seit 2014 kontinuierlich entsteht. Ausgangspunkt ist das künstlerische Konzept, ein Schiff mit vereinten Kräften auf einen Berg zu schleppen und dort in einen See zu setzen. Formgebend waren hier zunächst die Absurdität und die dem Vorhaben zugrunde liegende Idee des Gemeinsamen/Gemeinschaftlichen; gleichermaßen aber auch verschiedene Referenzsysteme der Kunst- und Filmgeschichte. Im Sommer 2014 fand eine Aktion auf dem Haldi statt: Unter Beteiligung von etwa 30 Personen wurde eine handgefertigte Barke auf die Burg gezogen und dort gewässert.

„AKT MIT BARKE» zielt jedoch nicht auf das eindimensionale Nacherzählen einer Geschichte oder ein immersives „Nacherleben“, sondern fokussiert vielmehr die vielschichtige Struktur des Erzählten mit ihren Brüchen (etwa die Konstruiertheit der Situation, der Berg als Kulisse, etc.). Das Rundherum („parergon“) wird als Teil des Erzählten, der Geschichte, des Konzepts begriffen, das Erzählte wird in seinen vielgestaltigen Facetten anschaulich und entzieht sich dabei konsequent der restlosen Erfassung.

AKT MIT BARKE_Die Aktion

„Akt mit Barke_Die Aktion“ 2014, ist die erste Video-Installation der Werkserie: als Drei-Kanal-Installation konzipiert, werden einzelne Blickperspektiven des Geschehens auf drei separate, lebensgroße Flächen projiziert. Die BesucherInnen sollen sich in die Situation begeben und von dem Geschehen umgeben werden.

„Akt mit Barke_Blinzeln“

„Akt mit Barke_Blinzeln“ Zwei-Kanal-Monitor Installation, 2015. Die Arbeit zeigt eine Barke unter dem Himmel, hoch auf dem Berg im Wasser. Wie mit einem Augenblinzeln wiederholt sich das Bild – es spiegelt Zeit wider, rückwärts und vorwärts.

Austellung im o.T Raum für aktuelle Kunst, Luzern, 2016