Fig. Frame für Frame
Weit hinten, hinter den Wortbergen
Die Serie von Tuschzeichnungen entfaltet sich als umlaufende Sequenz. Schwarze Silhouetten, aneinandergereiht und mit schwarzem Tape fixiert. Der Gang durch das Treppenauge wird zur Bewegung durch Bilder, als würde man durch einen analogen Filmstreifen gehen, der seine Perforation verloren hat.
Die Arbeit knüpft an filmische Denkweisen an: Einzelbilder, minimale Verschiebungen, der Übergang zwischen Standbild und Bewegung. Das Treppenhaus wird zum Montageort, an dem der Körper der Besucher*innen die Abfolge erst zusammensetzt.
Die Zeichnungen verhandeln Zeit, Erinnerung und die Materialität des Analogen. Das Auge liest die Figuren wie Frames, während das Gehen zur Abspielgeschwindigkeit wird. Grossformatige Arbeiten treten als Verdichtungen auf, wie eingefrorene Einstellungen.
Ein optionaler Titel
Hier kann dann ein Beschreibungstext kommen